Wie aus Arbeitsprozessen authentische Bildwelten entstehen
Als Fotografin ein Unternehmen sichtbar zu machen, bedeutet mehr, als nur schöne Bilder zu erstellen.
Gerade in der Industrie geht es darum, Prozesse zu zeigen, Vertrauen aufzubauen und authentische Einblicke zu geben.
Genau das war das Ziel bei einem aktuellen Projekt im steirischen Ennstal.
Blick hinter die Kulissen eines Industrieunternehmens
LAC Berger in Großreifling ist spezialisiert auf die Veredelung von Oberflächen – mit Kunden aus der Automobilindustrie, Luftfahrt, Bahnindustrie und dem Maschinenbau.
Hier entstehen hochpräzise Lösungen in der Lackiertechnik, die exakt auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt sind. Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit stehen dabei an oberster Stelle.
Doch genau diese Stärken sind für Außenstehende oft schwer greifbar.
Und genau hier setzt professionelle Industriefotografie an.
Einblicke
Fotos und Making — of Video
Ziel des Projekts
Geschäftsleiter Philipp Tiefenbacher war es besonders wichtig, nicht nur die gelebte Präzision in allen Bereichen des Betriebs abzubilden, sondern auch das Engagement der Mitarbeitenden zu zeigen sowie den Standort und die Unternehmenskultur ins rechte Licht zu rücken. Was ausdrücklich nicht erwünscht war:
- Keine gestellten Bilder
- Keine künstlichen Szenen
- Produkte werden zu Referenzen
Dafür:
- echte Prozesse mit
- echten Mitarbeiter:innen in
- echten Situationen.
Gleichzeitig sollte auch der Ablauf im Unternehmen sichtbar werden – von der Produktion bis hin zu den fertigen Ergebnissen.
Mein Ansatz: Fotoreportage statt Inszenierung
Mein Vorschlag war daher klar:
eine fotografische Dokumentation / Fotoreportage umzusetzen.
Das bedeutet:
- vor Ort arbeiten,
- Prozesse begleiten,
- Situationen entstehen lassen und
- nicht eingreifen, sondern beobachten.
Dieser Zugang wurde sowohl vom Marketingbüro als auch vom Geschäftsführer sofort positiv aufgenommen.
Vorbereitung und Planung
Bevor überhaupt fotografiert wurde, ging es in Gesprächen um:
- Abstimmung der Ziele
- Welche Bilder und welche Bildformate werden für die neue Website benötigt?
- Klärung, welche Produkte gezeigt werden dürfen
- Welche Themen müssen abgelichtet werden, damit es zu jedem Thema das passende Bild gibt?
- Planung der Abläufe
Denn gute Bilder entstehen nicht zufällig – sie werden vorbereitet.
Umsetzung vor Ort
An zwei intensiven Tagen entstand eine umfassende Bildserie:
- Einblicke in die Produktion
- Aufnahmen in den Hallen
- Details der Arbeitsschritte
- Mitarbeiterportraits
- Teamfoto
Dabei war es besonders wichtig, auch Menschen mitzunehmen, die selten vor der Kamera stehen.
Genau hier entsteht Authentizität.
Ergebnis
Das Ergebnis:
Bildmaterial, das:
- die Firma realistisch zeigt,
- Vertrauen aufbaut,
- Prozesse verständlich macht und
- vielseitig eingesetzt werden kann (Website, PR, Marketing).
Die Bilder sind nun Teil der neuen Website und geben einen ehrlichen Einblick in das Unternehmen.
Was Unternehmen daraus mitnehmen können
Viele Unternehmen wissen nicht, welche Bilder sie tatsächlich brauchen.
Genau hier liegt oft der größte Hebel:
- Was soll gezeigt werden?
- Welche Prozesse sind relevant?
- Wie wirkt das Unternehmen nach außen?
Deshalb beginnt meine Arbeit nicht mit der Kamera, sondern mit:
Beratung, Ideenfindung und Klarheit.
Ein wesentlicher Teil des Projekts war die Zusammenarbeit mit dem begleitenden Marketingbüro Susanne Huber-Schwarz.
Gerade bei umfangreicheren Projekten zeigt sich, wie wichtig eine klare, strukturierte und offene Abstimmung ist. In diesem Fall lag der Fokus darauf, Inhalte nicht nur visuell darzustellen, sondern auch inhaltlich sinnvoll aufzubauen.
Die Zusammenarbeit war geprägt von klarer Kommunikation, einem guten Gespür für den Kunden und einem gemeinsamen Verständnis für das Ziel: eine Website, die nicht nur informiert, sondern das Unternehmen authentisch widerspiegelt.
Besonders wertvoll war dabei der beratende Zugang, die Fähigkeit, Inhalte strukturiert zu denken, sowie das Einbringen von Ideen, die das Projekt in seiner Gesamtheit unterstützt haben.
Die entstandenen Bilder sind bereits im Einsatz und auf der Website von LAC Berger integriert:






